Deutschland erschließt LNG-Markt nicht konsequent genug

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Deutschland erschließt LNG-Markt nicht konsequent genug

Deutsch­land er­schließt LNG-Markt nicht kon­sequent genug

May 12, 2023
Op­ti­mier­ung­spo­ten­zial sieht Jörg Sel­bach-Rönt­gen, CEO von MET Ger­many, rund um die derzeit­ige Situ­ation beim Im­port von LNG nach Deutsch­land. MET Ger­many, die im In­dus­triekun­dengeschäft tätig ist, aber auch Stadtwerke, Gew­erbe- und Re­tailkun­den mit Erdgas und Strom be­liefert, ist eine Tochter der MET Group, eines in­teg­rier­ten europäis­chen En­er­gieun­ternehmens mit Sitz im sch­weizerischen Baar.
Jörg MET Germany Web

Quelle: MBI Tradenews Energy, 12. Mai 2023

Über Tochtergesellschaften ist die Gruppe in 13 Ländern präsent, auf 27 nationalen Gasmärkten aktiv und an 22 internationalen Handelsplätzen vertreten. Im Jahr 2022 belief sich das Volumen des gehandelten Erdgases inklusive Futures auf 109 Milliarden Kubikmeter und das Volumen des gehandelten Stroms inklusive Futures auf 67 Terawattstunden.

Derzeit würden die für Deutschland benötigten LNG-Mengen vor allem über den Spothandel bezogen, führt Selbach-Röntgen im Gespräch mit MBI TradeNews Energy aus. Damit bleibe man aber bei der Preisfindung abhängig von der Nachfrage an den asiatischen Märkten. Zudem zögerten die Produzenten auf Basis einer Nachfrage, die sich im Kurzfristhandel niederschlägt, die nötigen großen Investitionen zu tätigen, um neue Felder zu erschließen.

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